Genossenschaft

Viele Menschen sind der Genossenschaft des FC St. Pauli beigetreten

Der FC St. Pauli hat eine Genossenschaft gegründet.
Eine Genossenschaft ist eine Gemeinschaft von Menschen.
Das ist wie ein Verein.
Jeder Mensch in der Gruppe gibt Geld.
Das Geld wird dann zusammen genutzt.
So braucht der FC St. Pauli nicht das Geld von großen Firmen.
Die Genossenschaft von St. Pauli heißt auch FCSP eG.

 

Seit November konnten Menschen in die Genossenschaft beitreten.
Das nennt man Anteile zeichnen.
Diese Phase der Genossenschaft ist zu Ende.  
Die Zeichnungsphase hat am 31. März um 23:59 Uhr aufgehört.
Das bedeutet, dass jetzt keine Menschen mehr in die Genossenschaft können. 
In den letzten Stunden haben sehr viele Menschen noch mitgemacht.  
Alle Anfragen, die noch offen sind, werden bearbeitet.  
Der FC St. Pauli und die FCSP eG sagen Danke.  
Viele Menschen haben unterstützt.  
Das zeigt: Es gibt eine andere Möglichkeit Geld im Profi-Fußball zu sammeln.

Seit dem 10. November 2024 konnte man Mitglied werden bei der ersten Genossenschaft im deutschen Profi-Fußball.  
Die Zeichnungsphase ist jetzt vorbei.  
Mehr als 21.000 Menschen haben mitgemacht.  
Sie haben Anteile für zusammen mehr als 27 Millionen Euro gezeichnet.

Andreas Borcherding, der Chef der Genossenschaft, sagt: "Wir wurden überrannt".  
Am Ende wollten noch sehr viele Menschen mitmachen.  
Darum werden jetzt alle Anfragen bearbeitet, die bis 23:59 Uhr eingegangen sind.  
Das kann noch einige Tage dauern.  
Die Webseite der FCSP eG bleibt deshalb noch offen.

Die Arbeit für die Genossenschaft ist noch nicht fertig.  
Jetzt müssen alle Anfragen bearbeitet und Zahlen geprüft werden.  
Es geht jetzt darum, die Mehrheit am Millerntor-Stadion zu übernehmen.  
Es wird auch eine Warteliste geben.  
Dort kann man sich eintragen, um vielleicht beim nächsten Projekt dabei zu sein.

Anfang Mai stellt der Vorstand die Ergebnisse vor.  
Im Juni gibt es die erste Versammlung der Genossenschaft.  
Schon jetzt bedanken sich Verein und Genossenschaft.  
Oke Göttlich, der Präsident, sagt: "Wir sind sehr dankbar und überrascht von der großen Unterstützung!"  
Oke Göttlich sagt, eine andere Art der Finanzierung im Profi-Fußball ist möglich!

Wilken Engelbracht sagt: "Die Genossenschaft gibt uns neue Möglichkeiten.  
Wir können jetzt schneller Schulden bezahlen und wieder in neue Projekte investieren.  
Danke an alle, die uns unterstützt haben: Fans, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Mitglieder und Partner!"

Andreas Borcherding sagt, die Genossenschaft ist ein großer Erfolg.  
Am Ende gab es besonders viel Unterstützung.  
Eine Marktforschung hat das vorher gezeigt.  
Aber es ist noch besser gelaufen, als gedacht.

Präsident Göttlich sagt, dass dieses Modell auch in anderen Bereichen gut funktionieren kann.  
Es kann den Zusammenhalt verbessern.  
Er möchte, dass man diesen Schwung nutzt, um das nächste große Ziel zu erreichen.  
Sie möchten in der Bundesliga bleiben.

 

Foto: FC St. Pauli